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Fakultätsforschungsseminar

Termine

Einen Überblick aller Vortragstermine im Sommersemester 2019 finden Sie hier.

Nächster Termin am 8.5.2019


Vortragende:
Susanne Kamsker (Institut für Wirtschaftspädagogik)

Digitale Transformation und Ausgestaltung der Curricula an österreichischen Hochschulen

Der Ausdruck digitale Transformation wird zunehmend zum Gegenstand gesellschaftlicher, wissenschaftlicher und (arbeits-)politischer Debatten. In diesem Zusammenhang werden zahlreiche Schlagwörter wie Industrie 4.0, VUCA, Disruption und Kontinuität oder Digital Natives verwendet. Neben dem kritischen Diskurs des Themas digitale Transformation sowie verschiedener Ansichten über die Veränderung und Substitution von Arbeitstätigkeiten zeigt sich der Drang einer aktiven Veränderung und einer Verneinung der bloßen passiven Teilhabe an der digitalen Transformation (vgl. z.B. Schlotmann 2018; Maier-Rabler 2017 und Lasi, et al. 2014). Angesichts des mit der digitalen Transformation einhergehenden Wandels, geht es um die Frage, welche Kompetenzen und Qualifikationen für künftige Arbeitskräfte notwendig sind, um in einer volatilen, unsicheren, komplexen und mehrdeutigen Arbeits- und Alltagswelt bestehen zu können (vgl. Ahrens & Gessler 2018). Die Förderung von zunehmend relevanteren Kompetenzen, wie beispielsweise Problemlösefähigkeit, Innovationsfreude oder Prozessverständnis stellt die Schnittstelle zu Bildungsinstitutionen dar (vgl. z.B. Gerholz 2018 und Schrack 2018). Ziel der Hochschulentwicklung ist es unter anderem, die bevorstehenden Beschäftigungsperspektiven von Studierenden bei der Gestaltung von Bildungsangeboten zu berücksichtigen und bestehende Curricula dahingehend anzupassen (vgl. Walkenhorst 2017). Im Rahmen der Curriculumarbeit reicht es aber nicht mehr aus, allein auf der Mikro- bzw. Mesoebene die Ausgestaltung von Lehrveranstaltungen zu planen und mittels Innovationen auf einer methodischen Ebene der digitalen Transformation zu begegnen (vgl. Klante & Gundermann o. J.). Insbesondere Ziele und Inhalte müssen künftig wieder stärker im Rahmen der Curriculumarbeit diskutiert werden. Im Vortrag soll zu Beginn ein einheitliches Begriffsverständnis geschaffen und die inflationär verwendeten Schlagwörter erläutert werden. Anschließend wird die Frage diskutiert, welche Aspekte von österreichischen Hochschulen beachtet werden müssen, um künftig der digitalen Transformation zu begegnen. Zuletzt wird ein Ausblick auf das Dissertationsvorhaben zur Erhebung inhaltlicher Veränderungen von Curricula im Kontext der digitalen Transformation gegeben, um eine Basis für die abschließende Diskussion zu schaffen.

1. Ziel

Das Sozial- und Wirtschaftswissenschaftliche Forschungsseminar soll die innerfakultäre Sichtbarkeit der Forschungsaktivitäten erhöhen und zur Vernetzung der ForscherInnen beitragen. Durch die Öffnung für alle ForscherInnengruppen – von Doktoratsstudierenden bis zu Full Professors – soll außerdem eine moderne Forschungskultur abseits herkömmlichen Hierarchiedenkens gefördert werden. Das Seminar dient somit einerseits als Forum, in dem wissenschaftliche Ergebnisse als Vorbereitung für einen späteren Vortrag auf Konferenzen präsentiert werden können, und andererseits als Instrument zur besseren Vernetzung von KollegInnen innerhalb der Fakultät.

Als Ergänzung zum Seminar dient die Working Paper Series der Verbreitung von Forschungsergebnissen der Fakultät sowie zur Erhöhung des Bekanntheitsgrades der ihr angehörenden ForscherInnen. Üblicherweise sollte der Publikation einer Arbeit in der Working Paper Series ein Vortrag im Seminar vorangehen, in Ausnahmefällen kann dieser aber auch nachgeholt werden.

2. AdressatInnenkreis

Das Seminar richtet sich an einen breiten AdressatInnenkreis. Als Vortragende kommen wirtschaftswissenschaftlich forschende Personen aller Senioritätsgrade (PhD-Studierende; Post-Docs; Visiting, Assistant, Associate und Full Professors) in Frage. Beispielsweise soll auch der innerfakultär vorgesehene Vortrag von HabilwerberInnen über ihr Habil-Projekt zukünftig in diesem Forum erfolgen. Vereinzelt können in Abstimmung mit den Organisatoren auch Gäste von Instituten im Seminar vortragen. Die Teilnahme am Seminar steht allen interessierten Personen offen. Insbesondere die Mitglieder des wissenschaftlichen Personals der Fakultät werden nachdrücklich zur regelmäßigen Teilnahme aufgefordert.

3. Ablauf

Das Sozial- und Wirtschaftswissenschaftliche Forschungsseminar findet innerhalb der Lehrveranstaltungszeit wöchentlich immer Mittwochs von 12:00 bis 13:00 Uhr im Seminarraum 15.25 (Institut für Banken und Finanzierung, F2) statt. Es besteht je Termin aus einem, in deutscher oder englischer Sprache gehaltenen Vortrag im Umfang von etwa 15-45 Minuten, plus einer offenen Diskussion im Anschluss. Das Seminar findet bewusst zur Mittagszeit statt, um den TeilnehmerInnen zu erlauben, während des Seminars zu essen und somit eine effiziente Zeitnutzung zu gewährleisten. Seitens der Fakultät werden Brötchen und Wasser zur Verfügung gestellt.

4. Information

Für das Seminar wird eine Website zur Information eingerichtet. Auf dieser Website sind neben einer Terminübersicht insbesondere die Abstracts der Vorträge sowie wo erwünscht auch die vorgestellten Papiere und Folien abrufbar.

5. Organisation

Die wissenschaftliche Organisation erfolgt durch Assoz.-Prof. Dr. Stefan Palan (stefan.palan@uni-graz.at, DW 7306).

Kontakt

Assoz.-Prof. Dr. Stefan Palan Telefon:+43 (0)316 380 - 7306

Kontakt

Univ.-Prof. Dr. Michaela Stock Telefon:+43 (0)316 380 - 7272

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