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Sehnsucht nach dem nationalen Container. Zur symbolischen Ökonomie des neuen Nationalismus in Europa

Donnerstag, 28.11.2019

Neuer Beitrag im Journal "Leviathan. Berliner Zeitschrift für Sozialwissenschaft" von Univ.-Prof. Dr. Klaus Kraemer

 

Sehnsucht nach dem nationalen Container. Zur symbolischen Ökonomie des neuen Nationalismus in Europa

In diesem Beitrag wird zunächst der Begriff des „Rechtspopulismus“ problematisiert und dafür plädiert, die betreffenden Phänomene stattdessen als „Neonationalismus“ zu kennzeichnen. Die gängigen kulturalistischen, sozioökonomischen und soziopolitischen Erklärungsangebote zum Aufstieg des Neonationalismus werden vorgestellt und einige wesentliche Ungereimtheiten erörtert. Um die Reduktionismen dieser Erklärungsmodelle zu umgehen, wird sodann auf Pierre Bourdieus Theorie des sozialen Raums zurückgegriffen, zugleich aber aus dem Referenzrahmen national segmentierter Containergesellschaften herausgelöst. Hierbei wird gezeigt, dass die transnationale Öffnung nationaler Gesellschaften mit tiefgreifenden symbolischen Auf- und Abwertungen ökonomischer, kultureller und sozialer „Kapitalien“ einhergeht, über die die nationalen Containerbewohner verfügen. Entlang der einschlägigen Kapitaltypologie Bourdieus werden diese Auf- und Abwertungen skizziert und für eine nichtreduktionistische soziologische Erklärung des Neonationalismus fruchtbar gemacht. Der Beitrag schließt mit einigen Überlegungen zur Transnationalisierung und Renationalisierung sozialer Räume.

Kraemer, K. (2018): Sehnsucht nach dem nationalen Container. Zur symbolischen Ökonomie des neuen Nationalismus in Europa, in: Leviathan. Berliner Zeitschrift für Sozialwissenschaft, 46. Jg., Heft 2, S. 280-302, doi: doi.org/10.5771/0340-0425-2018-2.

 

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